
Termine
02.12.2010
/ Nürnberg
Anmeldefrist: 19. November 2010
Preis: 108 Euro
Zur Anmeldung
Seminardauer
9.30 - 16.30 Uhr
Referenten
Karin Altgeld
Die Herner Materialien: Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern
Beschreibung
Der Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern stellt in Kindertageseinrichtungen häufig eine große Herausforderung dar. Aggressivität, Unruhe, Angst und Kontaktschwierigkeiten von Kindern werden aus der Kindergartenpraxis immer häufiger berichtet. Dem entgegen stehen nur wenige konkrete, unterstützende Ansätze und Methoden für den Umgang im pädagogischen Alltag. Im Rahmen des Workshops werden die „Herner Materialien zum Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern“ erarbeitet und vorgestellt. Darüber hinaus wird die Selbstreflexion im Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern an Hand konkreter Beispiele aus Ihrer Praxis trainiert.
Schwerpunkte
- Erarbeitung und Vorstellung der „Herner Materialien“
- Sensibilisierung für die Wahrnehmung von Verhaltensauffälligkeiten
- Selbstreflexion zum Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern
- Steigerung der Selbstwirksamkeit von Erzieherinnen und Kindern
- Individuelle Methoden und Ansätze zur nachhaltigen Alltagsbefähigung
Zielgruppe
Leiter/innen, pädagogische Fachkräfte und Fachberatungen von Kindertageseinrichtungen
Ausführliche Beschreibung
Man weiß heute, dass sich Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern mit zunehmendem Alter nicht "in Luft" auflösen, sondern sich stattdessen häufig verstärken. Dem ressourcenorientierten Umgang damit kommt in Kindertageseinrichtungen somit eine sehr zentrale Rolle zu. Will man Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten nachhaltig unterstützen und befähigen, gilt es in der Einrichtung entsprechende Voraussetzungen zu schaffen und Eltern wertschätzend einzubinden (siehe "Elterngespräche wertschätzend führen").
Im Rahmen des Workshops werden die "Herner Materialien zum Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern" erarbeitet und vorgestellt. Die "Herner Materialien" wurden im Rahmen des Landesprojekts "Soziale Frühwarnsysteme in Nordrhein-Westfalen" gemeinsam mit Praktikerinnen aus der Stadt Herne erarbeitet. Sie sind vielfach erprobt und erweisen sich als praxistauglich, da sie konkrete Handlungsanleitungen zum Umgang und der Beobachtung von verhaltensauffälligen Kindern liefern.
Darüber hinaus wird die Selbstreflexion im Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern an Hand konkreter Beispiele aus Ihrer Praxis trainiert und viel Zeit eingeräumt. Hierdurch sollen Sie die Möglichkeit erhalten, bisher ungenutzte Ressourcen zu erkennen und auch in herausfordernden Situationen zielgerichtet einzusetzen. Es geht bei diesen systematischen Reflexionsübungen darum, die eigene Position als pädagogische Fachkraft zu erkennen und zur positiven Gestaltung im Umgang mit dem verhaltensauffälligen Kind zu nutzen.
Der Bezug zu den IAQ Projekten
Entwicklung eines sozialen Frühwarnsystems in der Jugendhilfe - Schwerpunkt: Kindertageseinrichtungen.
Unter: http://www.iaq.uni-due.de
Integrierte Dienstleistungen für Kinder und Familien. Unter: http://www.iaq.uni-due.de
